Erotische Erlebnisse

Jun 21

Erotische Erlebnisse

Der Alltag von Sophie war ja so langweilig. Jeden Tag das gleiche öde Spiel: Aufstehen, Arbeiten, Langeweile, Schlafen. Dazwischen ist nicht viel Platz zum Träume verwirklichen oder Spaß haben. Selbst in der Partnerschaft ist längst alles Routine. Das Essen steht jeden Tag pünktlich auf dem Tisch, abends ist Fernsehen bis zum Einschlafen angesagt, ein Mal im Monat gibt es Sex mit Ehemann Frank, und das wars.

Doch das sollte sich bald ändern. Denn eines Tages war Sophies Job nicht mehr nur ein Job. Sie arbeitete in einer kleinen Anwaltskanzlei in Frankfurt. Zwei Anwälte und vier Mitarbeiterinnen. Heute jedoch war es soweit. Ein neuer Anwalt wurde in das Unternehmen aufgenommen. Da es hier sehr familiär zuging, wurde er gleich als Peter vorgestellt. Gut gebaut, markantes Gesicht, freundlich geradlinig. Vor Gericht war er zielsicher und nicht zu stoppen. Er gewann fast jeden seiner Fälle. Im Büro jedoch war er sehr zuvorkommend und rücksichtsvoll. Und sanft wie ein Teddybär.

Endlich hatte Sophie wieder Spaß an der Arbeit. Ihr wurde wieder mehr Respekt und Dankbarkeit entgegen gebracht. Sie begann sogar, sich in Peter zu verlieben. Auch er war nicht wenig von Sophie angetan. Sie wurde alsbald zu seiner persönlichen Assistentin. An einem Freitag Nachmittag hatten mal wieder beide viel für einen schwierigen Fall vorzubereiten. Recherschieren, Kopieren und Zusammentragen von Dokumenten, all das verlief reibungslos und unkompliziert. Es war nicht das erste Mal, dass sie beide Überstunden machten. Doch erstmals gingen ihre Gespräche mehr und mehr in den privaten Bereich über. Auch Peter steckte unzufrieden in einer Beziehung fest.

Sophie und Peter stellten fest, dass sie recht viele Gemeinsamkeiten hatten. Irgendwann beendeten sie ihre Arbeit und setzten sich gemütlich im Anwaltsbüro auf die Couch und tranken gemeinsam eine Flasche Rotwein. Peter hatte immer einen guten Tropfen für spezielle Klienten vorrätig. Es kam ihnen vor, als kannten sie sich schon seit einer Ewigkeit. Da sich beide nach ein wenig mehr Liebe und Sex sehnten, dauerte es nicht lange, da begannen sie sich gegenseitig zu liebkosen und zu küssen.

Ohne auch nur den Anflug eines schlechten Gewissens zu haben, zogen sie sich gegenseitig aus und probierten sämtliche Stellungen aus, die ihnen einfielen und spaß machten. Mal setzte Sophie sich auf den Schreibtisch, mal legte sie sich bäuchlings auf die Couch. Peter verwöhnte sie so gut er konnte mit seinen sanften Händen und seiner Zunge. So trieben sie sich mehrmals zu wundervollen und intensiven Höhepunkten.

Nach einer längeren Ruhepause küssten sie sich ausgiebig und verabschiedeten sich. An diesem Wochenende würden beide genug Zeit haben, um über das Geschehene nachzudenken. Hatte dies Auswirkungen auf ihre Beziehungen? Würden die Kollegen irgendetwas merken? Wie lange konnten sie es geheim halten? Zu Hause angekommen bemerkte Sophie eine Veränderung bei Frank. Er verhielt sich so merkwürdig, als hätte auch er ein Geheimnis. Konnte es sein, dass er etwas wusste?

Sophie setzte sich zu ihm und fragte ihn aus. Frank meinte, er hält es nicht länger aus in ihrer Beziehung. Er wollte sich trennen, denn er hatte ein nettes Mädchen kennen gelernt, mit dem er gerne um die Welt reisen wollte. Sophie sagte, dass sie darüber sehr erstaunt sei, jedoch schon länger über ein Ende nachgedacht habe. So trennten sie sich und jeder ging seiner Wege. Frank reiste mit seiner neuen Freundin Sabine um die Welt und schickte einige Postkarten. Nach vier Monaten jedoch brach er endgültig den Kontakt ab. Keine Karten mehr. Ende.

Peter jedoch, der erfolgreiche Anwalt, hatte mit seinen privaten Verhandlungen im laufe der Zeit mehr Erfolg. Seine Frau lies sich mehr auf ihn ein und ihre Beziehung wurde erfüllter und glücklicher. Er hatte noch einige wenige Male seine Freitag-Nachmittag-Aktivität mit Sophie wiederholt, doch auch das fand ein Ende, als er in eine andere Kanzlei wechselte.

Sophie trauerte ihren beiden Liebschaften lange hinterher. Auch sie wechselte schließlich ihren Arbeitgeber und zog dabei in eine andere Stadt. Hier endlich fand sie den perfekten Mann für ein perfektes Leben. Doch wie lange würde es wirklich halten? Schließlich war ihr neuer Chef auch nicht zu verachten. Doch noch schwor sie sich, treu zu bleiben, für immer. Jedenfalls noch.

Einen Kommentar schreiben